Ökologische Verantwortung

In intensiv genutzten Gebieten rund um Siedlungen sorgen die Kantone für einen ökologischen Ausgleich mit Hecken, Feldgehölzen, Uferbestockungen und anderer naturnaher Vegetation. Dies fordert seit 1987 der Artikel 18b des NHG. Dazu gehören Entsiegelungen von Belagsflächen, standortgerechte Pflanzungen oder die Schaffung von Nistgelegenheiten für Vögel. Ökologischer Ausgleich ist nicht zu verwechseln mit Wiederherstellungs- und Ersatzmassnahmen im Rahmen von konkreten Bauvorhaben.

Biodiversität

Eine bunte Sommerwiese ist ein herrlicher Anblick und bietet Lebensraum für viele Pflanzen und Tiere.

Unser Wohlbefinden hängt von vielen Faktoren ab. Der Erhalt und die nachhaltige Nutzung der biologischen Vielfalt ist dabei eine entscheidende Grundlage.

Lebensräume

Ein Salamander versteckt sich unter einem Stein.

Unsere ökologische Verantwortung erstreckt sich über Gewässer, Naturkorridore, Bahnareale, Schutzgebiete und Wälder.

Tiere und Pflanzen

Ein Widderchen ruht sich auf einer Blüte aus, bevor er seinen Weiterflug antritt.

Mit dem Gartenrotschwanz, den unzähligen Arten der Wildbienen oder dem seltenen Erdbockkäfer, um nur einige zu nennen, gibt es viele interessante Tierarten in der Region zu entdecken.

Naturinventar

Eine Ringelnatter wärmt sich auf den heissen Steinen auf.

Schützenswerte Naturobjekte sind in Basel-Stadt seit 2011 im kantonalen Inventar aufgeführt. Dazu gehören Farn- und Blütenpflanzen, Flechten, Amphibien, Reptilien, Mollusken, Fledermäuse, Heuschrecken, Tagfalter und Libellen.

Invasive Neophyten

Gebietsfremde Pflanzen bezeichnet man als Neophyten: Sie breiten sich in einem Gebiet nur infolge direkter oder indirekter menschlicher Mitwirkung aus. Gerade Amerika bietet sich hier als Beispiel an. Dort wurden viele Pflanzen aus Europa eingeführt.

Naturschutzkonzept

Wild wachsende Pflanzen und Sträucher sind nicht nur schön anzusehen, sie tragen auch zum ökologischen Gleichgewicht der Stadt bei.

Die Lebensqualität im Kanton Basel-Stadt hängt unmittelbar an den Projekten und deren Ziele für den öffentlichen Naturschutz. Diese sind im Naturschutzkonzept formuliert. Mit konkreten Massnahmen wird aufgezeigt, wie die Ziele mit Unterstützung von privaten und Naturschutzorganisationen erreicht werden können.