Mehrwertabgabefonds

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Mehrwert für die Bevölkerung

Der Grundsatz der Mehrwertabgabe und Minderwertentschädigung wurde in Basel bereits 1977 eingeführt. Als wesentliche Ergänzung wurde mit dem Bau- und Planungsgesetz 1999 die Zweckbindung der Mehrwertabgabe zu Gunsten der Schaffung neuer oder der Aufwertung bestehender öffentlicher Grünräume eingeführt.

Nach all diesen Jahren Mehrwertabgabe mit Zweckbindung kann von einem Erfolgsmodell im Sinne einer Win-win-Situation gesprochen werden. Sowohl Gemeinwesen als auch Investoren profitieren von der Aufwertung des Wohn- und Arbeitsumfeldes. Die dank der Mehrwertabgabe gebauten oder sanierten Grünanlagen lassen die Bevölkerung am realisierten Mehrwert teilhaben und schaffen einen Ausgleich zur baulichen Verdichtung. Die Mehrwertabgabe ermöglicht es, mit geringem administrativen Aufwand eine massgebliche Erhöhung der Lebensqualität in einem verdichteten urbanen Umfeld zu erreichen.

Bei den in Basel-Stadt über den Mehrwertabgabefonds finanzierten Grünprojekten, haben bisher insbesondere Quartiere profitiert, die hinsichtlich öffentlicher Grün- und Freiflächen unterversorgt waren, zum Beispiel im Kleinbasel und im Norden von Basel.

Beispiele abgeschlossener und laufender Vorhaben sind:

  • die Elisabethenanlage
  • Claramatte
  • Voltamatte
  • der Falkensteinerpark
  • Erlenmatt
  • Nachtigallenwäldeli
  • der Schwarzpark

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