Wolfgottesacker

Der Blick auf den Eingang des historischen Gottesackers ist wie ein Tor zu vergangenen Zeiten.

Ein Tor zu vergangenen Zeiten. Mitten im Gewerbegebiet des Dreispitz liegt der historische Wolfgottesacker. Bei seiner Eröffnung 1872 lag er noch ganz in ländlicher Umgebung und galt als eine der schönsten Friedhofsanlagen der Schweiz.

Der Wolfgottesacker war die Begräbnisstätte für die rechts der Birsig wohnende Stadtbevölkerung. Mit der Eröffnung des kantonalen Zentralfriedhofs am Hörnli 1932 wurde der Betrieb auf dem Wolfgottesacker stark eingeschränkt. Heute werden jährlich noch rund 150 Erdbestattungen in Wahlgräbern durchgeführt. Selbstverständlich kann auch heute noch das Nutzungsrecht an einem Wahlgrab erworben werden.

Einige Beispiele für schöne Grabstätten mit denkmalgeschützten Grabmälern, die Sie erwerben können, finden Sie unter dem Menüpunkt "Bestattungswesen-Grabverkauf".

Die Bedeutung des Wolfgottesackers ist unbestritten. Die Gebäude im neuromanischen Stil des Basler Architekten Johann Jakob à Wengen und die gesamte Gartenanlage stehen heute unter Denkmalschutz. Alte Alleen aus Kastanien, Linden und Ahornbäumen säumen die Familiengrabstätten, von denen viele die Namen der alteingesessenen Basler Familien tragen. Auch zahlreiche Basler Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts fanden hier ihre letzte Ruhestätte.

1989/90 wurde ein Inventar der schützenswerten Bauten und Denkmäler des Wolfgottesackers erstellt, und seit 1996 ist er im Denkmalverzeichnis eingetragen – allerdings ohne die künstlerisch und historisch wertvollen Grabmäler. Deshalb wird den rund 800 schützens- und erhaltenswerten Grabsteinen besondere denkmalpflegerische Aufmerksamkeit geschenkt. Dank der finanziellen Hilfe der Familien, denen die Grabstätten gehören, und der kantonalen Denkmalsubventionen konnten in den vergangenen Jahren einige historische Grabmäler von versierten Fachleuten restauriert werden.

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